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Научные работы » Автореферат на немецком языке
Автореферат на немецком языке

STAATLICHE UNIVERSITÄT SANKT-PETERSBURG

 

 

 

 

 

 

MINVALEEV

Rinad Sultanovitsch

 

BESONDERHEITEN DER INTRAKARDIALEN UND INTRAORGANISCHEN blutflusse

BEI DEN AUSGEWÄLTEN kÖrperHALTUNGEN

DES MENSCHEN

(nach dopplerechographischen befunden)

 

03.00.13 - Mench- und Tierphysiologie

 

 

 

 

AUTORREFERAT

der Kandidatendissertation

zur Erlangung der Kandidatenwürde

der biologischen Wissenschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

Sankt-Petersburg

1999

 

 

Die Arbeit ist am Lehrstuhl der Gemeinphysiologie

der Sankt-Petersburger Staatlichen Universität erfüllt.

 

 

Wissenschaftlicher Betreür:

Akademiemitglied A.D.Nozdratschew

 

Offizielle Opponenten:    Dr.med.,Prof. L.I.Osadtshcij

                          Dr.med.,Prof. N.P.Erofeyew

 

 

Gutachtistitution:        Militärmedizinische Akademie,

Sankt-Petersburg

 

 

Die Verteidigung wird am 10.06.1999 um 16 Uhr

auf der Sitzung des Dissertationsrates K 063.57.09

für Verteidigung der Dissertation zur Erlangung

der Kandidatenwürde der biologischen Wissenschaften

an der Sankt-Petersburger Staatlichen Universität stattfinden.

(199034, Sankt-Petersburg,

Univesitetskaja nab., 7/9 (Raum 90))

 

 

Die Dissertation befindet sich in der Wissenschaftlichen A.M.Gorkij-Bibliothek der Sankt-Petersburger Staatlichen Universität.

 

Das Autorreferat ist "___" _________ 1999 ausgesendet.        

 

 

 

 

Wissenschaftlicher Sekretär

des Dissertationsrates               Dr.biol. R.I.Kovalenko

 

 

 

GEMEINSAME CHARAKTERISIERUNG DER ARBEIT

Aktualität des Problems. Die Forschungen nach der hämodynamischen Effekte der posturalen Reaktionen des Menschen werden auf einem relativ begrenzten Satz der standardisierten Änderungen der Körperhaltungen durchgefürt, die in folgenden Liste zusammengefasst werden können:

  1. 1.   Aktiver Übergang vom Liegen zum Stehen (aktiver Orthostaseversuch).
  2. 2.   Passiver Orthostaseversuch (engl.’head-up tilt’).
  3. 3.   Passiver Antiorthostaseversuch (engl.’head-down tilt’).

Die meiste Arbeiten über posturale Änderungen sind gerade diesen drei Typen der posturalen Körperänderungen gewidmet, vor allem, infolge ihrer bekannten angewandten Bedeutung für Diagnoctik des Orthostase-Syndromes und in der Forschungen der Einwirkungen der simulierenden Schwerelosigkeit auf den Menschen (Osadtschij 1997, Arbeille P. et al. 1995, 1996, Buckey JC. Jr. et al. 1996, Jellema W.T. et al. 1996, Lacolley P.J. et al. 1993, Madsen P. et al. 1995, Ruiz G.A. et al. 1996, Zhang R. et al. 1997). Also kann man feststellen, dass die posturale Reaktionen der anderen möglichen Körperhaltungen im signifikant kleineren Grad erforscht wurden. Mit dieser Bemerkung kann man die untersuchende Körperhaltungen noch mit zwei Varianten ergänzen:

  1. 4.   In der Liegenhaltung wurden Drehungen auf die rechte oder linke Seiten untersucht.
  2. 5.   Aktiver Übergang vom Liegen zum Sitzen oder "teilsweise Ortostase"

Selbstverstandlich, diese ergänzte Liste von fünf relativ standardisierten Grundänderungen der Körperhaltungen ist ergänzungsfähig, aber unserer Beurteilung nach sind diese fünf Positionsänderungen ein Gegenstand der meisten Forschungen nach posturalen Reaktionen der Menschen und Tiere (Osadtschij 1982).

Also kann man feststellen, daβ anderen möglichen Körperhaltungen der Menschen und Tiere bisher faktisch nicht erforscht sind. Aber inzwischen, die bei übrigen posturalen Änderungen registrierende Hämodynamik kann sich signifikant von den hämodynamichen Effekten der schon erforschten Haltungen unterscheiden.

Unserer Überzeugung nach gibt es im Bereich der hämodynamichen Effekte der posturalen Änderungen die vielversprechende Aussichten zur Forschungen nach der neuen, bisher mangelhaft oder gar nicht untersuchten Änderungen der Körperhaltungen.

Grundziel und Aufgaben der Forschung. Wir haben als Gegenstand unserer Forschungen die Reihe von den spezifischen, als Asanas des altindischen Hatha-Yoga-Heilungssystems bekannten Körperhaltungen (sanskr.: Asana - ’Körperhaltung’) ausgewählt.


Abb.1. Shirshasana oder Kopfstand
Abb.1. Shirshasana oder Kopfstand

Abb.2. Sarvangasana oder Schulterstand
Abb.2. Sarvangasana oder Schulterstand

Abb.3. Halasana oder Pflughaltung
Abb.3. Halasana oder Pflughaltung

Abb.4. Bhujangasana oder Kobrahaltung
Abb.4. Bhujangasana oder Kobrahaltung

Wir haben also die Erforschungen des intrakardialen Blutflusses bei unterschiedlichen Varianten der aktiven Antiorthostase - Kopfstand (Abb. 1), der in Hatha-Yoga als Shirshasana bekannt ist, und Schulterstand (Abb. 2), der in Hatha-Yoga als Sarvangasana bekannt ist, durchgefürt (Minvaleev R.S. et al. 1996). Wir haben auch die signifikant qualitative Änderungen der intrahepatischen Durchblutung bei der Erfülung der Pflughaltung (Abb. 3), oder Halasana (Minvaleev R.S. et al. 1998), und der intrarenalen Durchblutung bei der Erfülung der Kobrahhaltung (Abb. 4), oder Bhujangasana (Minvaleev R.S. et al. 1999) beobachtet.

Das Grundziel unserer Arbeit ist die Forschung nach den hämodynamichen Effekten der spezifischen Körperhaltungen, die sich von den standardisierten, in der Regel passiven posturalen Änderungen mit den wesentlichen und sehr aktiven spezifischen Muskelanstrengungen (Übungen von Hatha-Yoga-Praxis) unterscheiden. Für jedes Asana stellten wir die entsprechende Hypothesen über die mögliche, vor allem mit den bekannten therapeutischen Effekten der Übungen von Hatha-Yoga verbundenen Fokusse der Einwirkungen der spezifischen Körperhaltungen auf (Ebert D. 1986).

In dieser Arbeit wurden die folgende Aufgaben gestellt:

  1. Erkennen die quantitative und qualitattive Änderungen der intrakardialen und intraorganischen Blutflusse in Beantwortung der spezifischen Körperhaltungen des Menschen, die als Übungen von Hatha-Yoga Shirshasana, Sarvangasana, Halasana und Bhujangasana bekannt sind.
  2. Schätzen für antiorthostatischen Hatha-Yoga-Haltungen (Shirshasana und Sarvangasana) die Änderungen der diastoloschen Herzfunktionen nach den Geschwindigkeiten der Blutströmung über die Mitralklappe während der Diastole unter Umstände der gesteigerten Vorbelastung vom Blutvolumen.
  3. Erkennen die hämodynamiche Verschiedenheiten zwischen zwei Varianten der aktiven Antiorthostase (Shirshasana und Sarvangasana), und auch im Vergleisch zu den bekannten Befunde bei passiven Antiorthostase.
  4. Schätzen für die Pflughaltung (Halasana) und die Kobrahaltung (Bhujangasana) die quantitative und qualitattive posturale Änderungen des Blutzuflusses und insbesondere venöses Abflusses von den parenhymatösen Organen (Leber bzw. Niere).

 Wissenschaftliche Neuheit der Arbeit. Es wird in der Literatur unter den posturalen Änderungen den sehr begrenzten Satz der Varianten von Mensch- und Tierkörperhaltungen verstanden, ausserhalb dessen eine Vielfalt der übrigen Körperhaltungen geblieben ist. Dabei gibt es zu wenig Forschungen nach der Einwirkung des spezifischen Patterns der an der Aufrechterhaltung (und Formierung) der verschiedenen spezifischen Körperhaltungen teilnehmenden Muskelanstrengungen. Wir erforschten nichtinvasiv mit der Ultraschall-Doppler-Methode die Besonderheiten des intrakardialen Blutflusses bei verschiedenen Varianten der aktiven Antiorthostase (Kopfstand, der in der Hatha-Yoga als Shirshasana bekannt ist, und Schulterstand oder Sarvangasana), und bei spezifischen Körperhaltungen wie Halasana (Pflughaltung) und Bhujangasana (Kobrahaltung). Nach der für uns erreichbaren Literatur wird dieses Material von diesem Standpunkt aus erstmals erforscht.

Es wird festgestellt, dass zwei verschiedene Varianten der aktiven Antiorthostase (Shirshasana und Sarvangasana) voneinander trotz den äusserlich identischen hydrostatischen Umstände nach dopplerechographischen Indizes der diastolischen Einflusses in den linken Ventrikel wesentlich unterschieden werden.

Zum ersten Mal wurde ein Phänomen des Verschwinden venöser Pulsationen von den parenhymatösen Organen (Leber bzw. Niere) bei der Pflughaltung (Halasana) und bei der Kobrahaltung (Bhujangasana)  bis zur Formierung der "glatten" echographischen Geschwindigkeitskurve des venösen Blutflusses bei richtiger Ausfürung dieser Übungen entdeckt. Dabei in der Literatur für Ultraschall-Diagnostik wird derartiger monophasischen venösen Blutabfluss von den parenhymatösen Organen als "abnormal" betrachtet, dass in Klinik als einen der diagnostischen Merkmale eines Krankheitsprocesses in den parenhymatösen Organen vor allem in Leber benutzt wird (Osadtschij L.I. 1991, Bolondi L. et al. 1991, 1991, Ueno S. et al. 1996, Gorka W. et al. 1997, Hamato N. et al. 1997, 1997). Unsere Forschungen zeigten, dass derartige Änderungen des venösen Blutflusses auch in Zustände der "normalen", pulsierenden venösen Anfangsabfluss vom gesunden Parenhymorgan während der spezifischen Körperhaltungsausfürungen zu vermerken sein können.

Theoretische Bedeuetung der Arbeit. Die erfundenen Ergebnisse über die antiorthostatische Körperhaltungen erweiteren wesentlich die Vorstellungen über intrakardiale Hämodynamik bei diesen Körperhaltungen. Die in der Arbeit gesammelte experimentelle Befunde über posturale Änderungen des intraorganischen Blutflusses leisten einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der motorisch-viszeralen Zusammenwirkungen (Mogendovitsch L. 1972) bei den spezifischen Patterns der Muskelanstrengungen, die erforschende Auswahlkörperhaltungen begleiten.

Praktische Bedeuetung der Arbeit. Gegenstand unserer Forschungen waren die Übungen des alten Heilungssystems (Asanas der Hatha-Yoga) mit den bekannten therapeutischen Effekten (Ebert D. 1986), deren physiologische Mechanismen wir zu entdecken versuchten.

Es gibt vorläufige Befunde über eine therapeutische Effekte der Pflughaltung (Halasana), wenn die im Anfang veränderte monophasische Blutabströmung von Leber (in einer Patientin mit der überstandenen Hepatitis in der Anamnese) sofort nach der Ausfürung der Pflughaltung (Halasana) zur dreiphasische wiederhergestellt wurde. Für Bhujangasana bzw. gibt es vorläufige Ergebnisse darüber, dass die im Anfang veränderte pathologische Blutabströmung von Niere sofort nach der Ausfürung der Kobrahaltung (Bhujangasana) auch wiederhergestellt wurde.

 Aprobation der Arbeit. Die Grundlagen der Dissertation waren auf den XXXIII Internationalen Kongress der Physiologischen Wissenschaften (Sankt-Petersburg, 30. Juni - 5. Juli 1997), auf das Internationale Seminar "Traditional Medicine: Theoretical and Practical Aspects" (Ulan-Ude, 8-10 September 1998), auf die Internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz "Kurorte und Heilung" (Sankt-Petersburg, 21-22 April, 1999) mitgeteilt.

Struktur und Volume der Dissertation. Die Dissertation besteht aus der Einfürung, dem methodischen  Teil, drei experimentellen Kapiteln je mit entsprechender Übersicht der Literatur und dem methodischen  Teil, der Schlussfolgerung und  Schlüsse; ist auf 118 Seiten dargelegt; hat 22 Abbildungen, 7 Tabellen. Literaturverzeichnis enthielt 237 Namen.

Kapitel I.

INTRAKARDIALER BLUTFLUSS BEI ANTIORTHOSTATISCHEN KOERPERHALTUNGEN

Material und Methode.

Untersucht wurden 15 Normalpersonen (7 Männer und 8 Frauen), im Alter von 19 zu 42 Jahren. Ein Kriterium für die Auswahl in Gruppen war die Kopfstandsfähigkeit. Ausserdem zu Vergleichszwecken wurden die ehemals erfundenen Ergebnisse der Orthostase-Probe (Aufstehen vom Liegen auf linke Seite) bei 16 Frauen, im Alter von 18 zu 35 Jahren, ausgenutzt.

Die Anfangswerte waren in der horizontalen auf dem Rücken  liegenden Stellung gemessen, danach fürte die Versuchspersonen den Kopfstand (Shirshasana) aus (Abb.1). Dann in der leigenden Stellung wurden die Anfangswerte nocheinmal gemessen, und danach wurde die echokardiographische Untersuchung während der Ausfürung des Schulterständes (Sarvangasana) (Abb.2) durchgefürt.

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens wurde mit der Echokamera HITACHI EUB-565 (Japan) durchgefürt. Benutzt wurden die Sektorenschallköpfe von der Scannerfrequenz 2,5 MHz. Intrakardiale Blutströmungswerte wurden mit gepuslstem Doppler gemessen. Bekommene Ergebnisse wurden statistisch bearbeitet, Bedeuetung der Änderungen der Parameter wurden nach t-Kriterium von Student geschätzt. Bekommene Ergebnisse  wurden auch von Korrelations- und Faktoranalyse mit der Programme STATGRAPHICS bearbeitet.

 Ergebnisse

Steigerung der Vorbelastung auf den linken Herzkammern bei dem Kopfstand führte zur wesentlichen Steigerung der Geschwindigkeit der  fruehdiastoloschen Füllung des linken Ventrikels (Gipfel E - von 78,7±2,7 zu 112,3±3,8 cm/s bei Inspiration, p<0,001). Die Flussgeschwindigkeit während der Vorhofsystole (Gipfel A) steigerte unbedeuetend (Abb. 5). Übergang zum Kopfstand führte zur wesentlichen Verkürzung der isovolumetrischen Entspannungszeit des linken Ventrikels (IVRT - von 77,9±1,9 ms bei Liegen zu 52,8±2,1 ms im Kopfstand, p<0,001) und zur unbedeuetenden Steigerung der Herzfrequenz (HF).

Zum Unterschied vom Kopfstand gabe es während der Ausfürung des Schulterständes bei Versuchspersonen eine bedeutende Steigerung der Herzfrequenz (HF - zu 88,1±2,8 min-1, p<0,001). E und IVRT steigerten in weniger Grad als während des Kopfständes (p<0,001). Die minimale Geschwindigkeit während der langsamen diastolischen Füllung des linken Ventrikels (MDV) steigerte auch. Der Übergang von Liegen zu Stehen (Orthostaseversuch) führte zur Steigerung der HF, dem Abfall der E, zuverlässiger Senkung des Verhältnisses E/A, der Steigerung der MDV.

Die Korrelations- und Faktoranalysen zeigten, daβ diastolisches Füllungsvolumen auf E in höchstem Grad (direkte Abhängigkeit) und auf IVRT (umgekehrte Abhängigkeit) einwirkt; MDV mit HF maximal und direkt korreliert. Während des Kopfständes steigerte die Vorbelastung gröβer als während der Ausfürung des Schulterständes. Das ist vielleicht mit Jalandhara-Bandha (dem Druck vom Kinn auf Schilddrüse) verbunden, dass auf die Herzfrequenz positiv-chronotrop wirkt. 


Abb. 6. Transmitraler Blutfluss (TMB)(bei Inspiration) waehrend der Sarvangasana (Schema)
Abb. 6. Transmitraler Blutfluss (TMB)(bei Inspiration) waehrend der Sarvangasana (Schema)


Kapitel II. POSTURALE EINWIRKUNGEN AUF LEBERDURCHBLUTUNG

Material und Methode

Untersucht wurden 33 Normalpersonen (unter ihnen 24 Frauen von 18 zu 55 Jahren), die der Ausführung der Pflughaltung (Halasana) (Abb.3). Die Versuchspersonen hatten verschiedene Dauer der Hatha-Yoga-Praxis. Die Arbeit war in zwei Etappen durchgeführt: in erster und zweiter Gruppen wurden arterieller Blutzufluss bzw. venöser Zu- und Abfluss in Leber untersucht.

Benutzt wurden Echokamera HITACHI EUB-565 (Japan) und KONTRON ”Sigma -44”(Frankreich) mit den Abdominoschallkopfen von der Scannerfrequenz 3,5 MHz. Die Blutflusse in rechter Lebervene, in rechtem Ast der eigentlichen Leberarterie und in rechtem Ast der Pfortader sind mit gepuslster Wellendopplerographie non-invasiv gemessen. Dabei wurde ein Zugang durch rechte Seiten des Abdomens und auch durch Interkostalraum der rechten Vorderlinie ausgenutzt. Rechtseitlicher Zugang wurde als einzig möglicher während der Ausführung der Pflughaltung verwenden. Um die Vergleichswerte des Blutflusses zu bekommen, wurden eine und dieselbe Tiefe der Kontrolvolumenslokaliesierung des Sondierstrahles in einem und demselben Abschnitt des untersuchenden Gefässes bei jeden Versuchspersonen erreicht. Die Blutflussparameter wurden nacheinander in Liegen auf dem Rücken vor Asana, dann während der Ausfürung der Haltung und endlich sofort nach dieser Übung registriert.

Statistische Bearbeitung ist mit der Programme STATGRAPHICS durchgeführt. Bedeuetung der Parameter wurden nach t-Kriterium von Student für verbundenen Auszüge geschätzt.

 Ergebnisse

In rechtem Ast der eigentlichen Leberarterie war die Pulsblutströmung während des Halasana vermindert, aber Minutenblutströmung war auf denselben Stand wie vor Asana. Die Pfortvenenblutströmung war auch nicht verändert. Also Leberminutendurchblutung veränderte nicht während dieser Probe. Aber es gabe auffallende Änderungen der  rechtvorhofsystolischen venösen Abströmung (Venenleberpuls). So vor dem Anfang der Übung registrierten wir bei 21 Versuchspersonen  teilweiser Blutreflux in Leber während der rechten Vorhofsystole (V? war positiv - 12,0±1,1 cm/s). Aber während der Übung wurde der Mittelwert der linearen Blutströmung während der diesen Phase negativ (-1,6±4,2 cm/s, p<0,01), d.h. die Blutströmung monophasich wurde. Also bei der dieses Asana am besten ausführenden Personen wurde ein Phänomen der "Glättung" der echographischen Geschwindigkeitskurven der Blutströmung in der Lebervenen gezeigt (Abb.7). Unter Beachtung der Ausführungsart des Halasana (Abb.3), die in der Verminderung des Bauchhöhlevolumens und im mechanischen Druck auf Leber faktisch besteht, sind wir geneigt zu glauben, dass je nach Steigerung des intrahepatischen Druckes auf eigentlichen Lebervenen pulsierende bzw. monophasiche Blutströmungen ineinander übergehen. Ähnliche Pulsationsverminderung waren während der Valsalva-Probe, d.h. bei Steigerung des intraabdominalen Druckes, registriert (Abu-Yousef M.M. 1992). Man kann mit anderen Worten sagen, dass Steigerung des Lebervenentransmuraldruckes den Venenleberpuls vermindert und danach "glatte" echographische Kurve der venösen Abströmung im Auswege aus Leber formiert.

Eine therapeutische Effekt des Halasana wurde entdeckt, wenn die im Anfang veränderte monophasische Blutabströmung von Leber (in einer Patientin mit der überstandenen Hepatitis in der Anamnese) sofort nach der Ausfürung der Pflughaltung (Halasana) zur "normalen" dreiphasischen Blutabströmung mit teilweiser Blutreflux in Leber während der rechten Vorhofsystole während wiederhergestellt wurde (Wiederherstellung des für gesunde Leber charakteristischen Venenleberpulses).


Abb.7. Entwicklung der nichtpulsierenden monophasischen Lebervenenabströmung während der Ausführung des Halasana: links - Anfangszustand, rechts - während der Ausführung der Übung.


Kapitel III

POSTURALE EINWIRKUNGEN AUF NIERENDURCHBLUTUNG

Material und Methode

Die Arbeit wurden in drei Etappen durchgeführt. In der ersten Etappe wurden die in der Kobrahaltungsausführung (Bhujangasana, Abb.4) ausgebildet 9 Menschen (unter ihnen 7 Frauen) mit der Mittelalter 32,1 Jahren (20 - 45 Jahren).

Verwenden wurde ein Hinterzugang zum Scanning der linken Niere. Mittels der Echokamera HITACHI EUB - 565 (Japan) von der Farb-Doppler-Sonographie wurden die Blutströmungswerte in den Interlobulärarterien der linken Niere nacheinander im Anfangszustand (Liegen auf Bauch), während der Haltugsausführung und sofort danach registriert. In der zweiten Etappe wurde die Blutströmung in der aufsteigenden Aorta von transbructbeinlichem Zugang während der Ausführung derselben Haltung bei 10 Menschen (unter ihnen 8 Frauen) im Alter von 20 zu 50 Jahren gemessen. In diesem Fall wurde allein Index des Flussgeschwindigkeitsminutenintervals registriert, das nach der Formel FVI´HF/BSA (cm/min´m²), wo BSA – body surface area – Körperoberfläche ist, berechnet wurde. In dieser Arbeit nahmen wir Abstand von gebräuchlicher Berechnung des Aortavolumenflusses, weil hatten wir auf die grosse Schwierigkeiten bei Messungen des Aortadurchmessers gestossen.

In der letzten Etappe wurde die Einwirkung der Kobrahaltung auf Venenabfluss von der Niere untersucht. Dazu wurden die Kontrolvolumina des Dopplersignals in der Nierenvene auf die Ebene der Nierenpforten nacheinander in horisontaler Anfangshaltung (Liegen auf Bauch), während der Ausfürung der Kobrahaltung und sofort nach der Vollendung in horisontaler Position lokaliesiert. Auf diese Weise wurden 22 Menschen (unter ihnen 14 Frauen, im Alter von 26 – 63 Jahren). System- und Venenhämodynamik wurden mittels der Echokamera KONTRON ”Sigma -44”(Frankreich) unter der Flussfarbimagingkontrolle untersucht.

Statistische Bearbeitung ist mit der Programme STATGRAPHICS durchgeführt. Bedeuetung der Parameter wurden nach t-Kriterium von Student für verbundenen Auszüge geschätzt.

 

Ergebnisse

Bei allen Versuchspersonen während der Ausführung der Kobrahaltung wurden die Senkung des Minutenherzauswurfes in die aufsteigende Aorta beobachtet. Dabei wurde der Pulsationsblutfluss durch den Nierenlappenarterien auch vermindert, und also Minutendurchblutung der Niere bleibte stabil. Der auf die Ebene der Pforten registrierende Nierenvenenabfluss veränderte nach der Richtung der Steigerung während der rechten Vorhofsystole (von -4,5±1,4 zu -10,2±1,2 cm/s, p<0,01) biszur Vollglattung des Geschwindigkeitsspektrums, die der  auffallenden Änderungen des Lebervenenabflusses während Halasana nach unserer Schätzung ähnlich sind. Es gibt vorläufige Ergebnisse darüber, dass die im Anfang veränderte pathologische Blutabströmung von Niere sofort nach der Ausfürung der Kobrahaltung "normale" pulsierende Art wiederherstellte.

SCHLUSSFOLGERUNG

Unsere Forschungen zeigten, dass aktive Übergang vom Liegen auf Rücken zur Umkehrhaltungen (antiorthostatische Asanas des Hatha-Yoga) zu wesentlichen Änderungen des transmitralen diastolischen Blutflusses fuhrte. Diese Änderungen, obwohl von gleichartigen passiven Antiorthostaseversuchen signifikant nicht unterschieden werden (Downes T.R. et al. 1990, Kmetzo J.J. et al. 1991), finden aber wesentliche Unterschiede zwischen zwei Varianten des aktiven Antiorthostase (Shirshasana und Sarvangasana).

Die mächtiger, und dabei sehr spezifische Muskelanstrengungen werden bei zwei anderen von uns untersuchten Hatha-Yoga-Haltungen (Halasana und Bhujangasana) gefunden. Entgegen unserer Erwartungen fanden wir keine signifikante qualitative Änderungen der Perfusion der Parenchymorgane (Leber bzw. Nieren) während der Ausführung dieser Übungen. Aber wir zeigten auffallende Änderungen des venösen Abflusses von diesen Organe im Kulminationspunkt der richtigen Ausfürung der untersuchten Körperhaltungen, d.h. auf Maximum der entsprechenden Muskelanstrengungen. Wenn man bei den in Liegen befundenen gesunden Personen in venösem Abfluss von Leber bzw. Nieren der Venenpuls des verschiedenen Grades beobachtet, dann wird der Venenabfluss während der Ausführung der Übungen monophasisch, bis zur "glatten" echographischen Flussgeschwindigkeitskurve, dass die Folge der Steigerung des transmuralen Druckes in Leber- bzw. Nierenvenen bei der Steigerung des intraabdominalen Druckes ist. Es ist interesant, dass ähnliches Bild bei der Reihe der Pathologien dieser Parenchymorgane beobachtet wird, die die Ursache des intraorganischen Venendruckes sind.

Also kann man folgende These feststellen. Mit der Hilfe der spezifischen Haltungen von Hatha-Yoga-Praxis kann man den monophasischen venösen Blutfluss simulieren, der bei der pathologischen Prozesse in Parenchymorgane üblich registriert wird. Im Gegenteil, einzelne Fälle des monophasischen Ausgangsvenenabflusses, der auch mit einem pathologischen Prozess in der Anamnese verbunden ist, werden  sofort nach der Ausfürung des entsprechenden Asana die Wiederherstellung der für gesundes Organ charakteristischen Venenpulsationen gefunden.

SCHLÜSSE

 

  1. Die Reihe der spezifischen als Hatha-Yoga-Übungen Shirshasna, Sarvangasna, Halasana und Bhujangasana  bekannten Körperhaltungen des Menschen führt zur signifikanten qualitativen und quantitativen Änderungen des System- und Regionärblutkreissläufes.
  2. Die mit dem Übergang des Menschen von Liegen zum Stehen (Orthostase-Versuch) hervorrufende Vorbelastungschwankungen und Umkehrhaltungen (antiorthostatischen Hatha-Yoga-Haltungen Shirshasana und Sarvangasna) führen zur signifikanten Änderungen der transmitralen Blutströmung. Maximale Flussgeschwindigkeit in der fruehen Diastole ist der in höchstem Grad von in den linken Ventrikel einflussenden Blutvolumen abhängige Parameter der transmitralen Blutströmung. Mit der linken Herzkamervorbelastung ist isovolumetrische Entspannungszeit des linken Ventrikels auch sehr negativ verbunden.
  3. Zum Unterschied vom Kopfstand (Shirshasna) während der Ausfürung des Schulterständes (Sarvangasana) werden die bedeutende Steigerung der Herzfrequenz und relativ niedriger als bei Shirshasna diastolische Füllung des linken Ventrikels, obwohl es scheint, dass hydrostatische Umstände während der beiden Haltungen, identisch sind. Diese hämodynamische Effekt ist vieleicht  mit Jalandhara-Bandha (dem Druck vom Kinn auf Schilddrüse) verbunden.
  4. Während der Ausfürung der spezifischen Übung Halasana werden keine Änderungen der Leberminutendurchblutung durch Leberarterie und Pfortevene gefunden. Während der Kobrahaltung (Bhujangasana) bleibte arterielle Durchbluttung der Nieren stabil trotz der Senkung des Minutenblutvolumens.
  5. Ausführung der Pflughaltung (Halasana) führte bei den meisten Personen dazu, dass übliche dreiphasische Venenleberpuls (mit tielweise Blutreflux in der Leber) monophasisch, nichtpulsierende oder zweiphasisch pulsierende wird. Gleicherweise, Kobrahaltung (Bhujangasna) führt zur wahrheitsgetreuen Steigerung der linearen Flussgeschwindigkeit während rechten Vorhofsystole in Nierenvene, dass Verminderung oder Verschwindung der Blutpulsationen hervorruft.
  6. Es gibt vorläufige Befunde über eine therapeutische Effekte der Pflughaltung (Halasana), wenn die im Anfang veränderte monophasische Blutabströmung von Leber (in einer Patientin mit der überstandenen Hepatitis in der Anamnese) sofort nach der Ausfürung der Pflughaltung (Halasana) zur dreiphasische wiederhergestellt wurde. Für Bhujangasana bzw. gibt es vorläufige Ergebnisse darüber, dass die im Anfang veränderte pathologische Blutabströmung von Niere sofort nach der Ausfürung der Kobrahaltung (Bhujangasana) auch wiederhergestellt wurde.

 

 

Literaturverzeichnis nach dissertationsthema

1)    Minvaleev R.S., Kuznetsov A.A., Nozdrachev A.D. et al. Left Ventricle Filling in Sirshasana and Sarvangasana Yogic Postures  // Human Physiology, 1996, v.22, N6, p.27-34.

2)    Minvaleev R.S., Kuznetsov A.A., Nozdrachev A.D. The Ifluence of body position on the blood flow of parenchymatous Organs: I. Liver // Human Physiology, 1998, v.24, N4, p.101-107.

3)    Minvaleev R.S., Kuznetsov A.A., Nozdrachev A.D. The Influence of body position on the blood flow of parenchymatous Organs: I. Nieren // Human Physiology, 1999, v.25, N2 (in print).

4)    Minvaleev R.S., Kuznetsov A.A. Postural impacts on the intracardiac and intraorganic blood flow in human // XXXIII International Congress of Physiological Sciences, June 30 - July 51997, St.Petersburg, 1997, P070.18.

5)    Minvaleev R.S., Kuznetsov A.A. Intracardiac and intraorganic blood flow during hatha-yoga practice // Traditional Medicine: Theoretical and Practical Aspects, September 8-10, 1998,Ulan-Ude, 1998, p.88.





04.07.2017
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